Nürnberg - Brand legt Müllverbrennung lahm
Es ist nicht das erste Mal, dass es im Müllbunker, in dem 50 Meter langen, 15 Meter breiten und rund 30 Meter hohen Schacht, in den die Müllabfuhr ihre Wagenladungen kippt, kokelt und qualmt. Kleinere Brände kommen immer wieder einmal vor, die hauseigene Löschanlage bekommt diese normalerweise in den Griff. Aber ein Feuer in diesem Ausmaß? »In der Größenordnung und in dieser Komplexität hatten wir das noch nicht«, sagt Arndt und blickt ungläubig auf die Betonmauern des Bunkers, hinter denen die Flammen lodern. Arndt arbeitet seit 27 Jahren beim Abfallwirtschaftsbetrieb Nürnberg (ASN); seit zwei Jahren als Werkleiter.
Brandnest tief im Müll verborgen
Der Brand hält die Feuerwehr einen Tag und zwei Nächte lang in Atem. Hans Peter Reißmann von der Berufsfeuerwehr prophezeit, dass sich die Löscharbeiten sogar bis heute Mittag hinziehen werden. Die Einsatzkräfte tun sich schwer. Sie kommen schlecht an den Kern heran. Das Brandnest wird ziemlich weit unten im 1500 Tonnen schweren Müllberg vermutet.
Die Feuerwehr müht sich, diesen unter einem weißen Schaumteppich zu begraben, um dann Müllschicht um Müllschicht abzutragen. Leichter gesagt als getan. Sogar der Schaum wird knapp. Als die Feuerwehr ihre Vorräte in den Schlund des Schachts gepumpt hat, plündert sie das Lager der Flughafen-Feuerwehr. Eine Tanklieferung mit Schaumkonzentrat, die noch in der Nacht bei einer Hamburger Firma geordert wurde, ist zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg nach Nürnberg.
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Schließlich ist das, was da herausqualmt, nicht viel schlimmer, als was Lang durch seine schlechten Billigstfilter abbläst.
Und dies ist ja völlig ungefährlich, manch einer von der Werksleitung würde bestimmt den Ausdruck "Luftverbesserung" verwenden.
Günther.
http://bv-leonhard-schweinau.de/21042010/brand-in-der-mva-30-meter-hohe-giftgas-rauchsaeule
Schaut etwas so aus als käme auch das Foto von dort ;-)
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