Müllverbrennung Ludwigshafen brennt in der Stadt!!!
28.10.2010Müllkraftwerk noch lange außer Betrieb
Der Bunker, der erst vor etwa eineinhalb Jahren in Betrieb genommen wurde, weise schwere Schäden an den Stahlträgern und an den Betonwänden auf. Weil auch der zweite Müllbunker schwer beschädigt sei, dürfte es noch bis ins kommende Jahr dauern, bis das Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen wieder vollständig seinen Betrieb aufnehmen könne..
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www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=7006136/49ieep/index.html
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Rauch aus dem AVA-Schornstein
12.08.2010
Wegen eines 45-minütigen Stromausfalls im Netz der Stadtwerke im Norden der Stadt drang gestern Nachmittag über Stunden schwarzer Qualm aus den Schornsteinen der Abfallverwertungsanlage (AVA). „Wegen des Stromausfalls startete automatisch das Notabfahrprogramm für die Druckkessel“, bestätigte der technische Leiter Gerald Guggenberger auf Anfrage. Gefahr für die Bevölkerung bestand laut AVA nicht.
Normalerweise wird der Rauch in einem fünfstufigen Verfahren gereinigt. Im gestrigen Notprogramm ab etwa 15.30 Uhr war nur noch ein Teil der Filterstufen in Betrieb, um die Dampfdruckkessel, mit denen Energie aus der Hitze der Müllöfen gewonnen wird, schnell zu entlasten. Am Abend lief die Anlage wieder normal, weil es einige Zeit dauerte, das Notprogramm wieder umzukehren. Die Druckkessel waren erst am Freitag gereinigt worden (wir berichteten).
ganzen Artikel lesen auf www.augsburger-allgemeinen.de >>>
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Keine neuen Müllverbrennungsanlagen bauen!
22.07.2010
NABU-Zahlen belegen Unwirtschaftlichkeit: Der Müll reicht nicht
Es gibt nicht mehr genug Müll, um neue Müllverbrennungsanlagen wirtschaftlich zu betreiben.
16. Juli 2009 - Der NABU fordert den sofortigen Planungsstopp für neue Müllverbrennungsanlagen. Sie werden schlicht nicht benötigt, wie der NABU anhand von neuen Zahlen belegen kann: „Jede weitere geplante Neuanlage wird zum Millionengrab“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller voraus. „Die Anlagen rechnen sich erst, wenn die Betreiber langfristige Verträge für die Belieferung mit Abfällen abschließen können. Schon jetzt gibt es aber zu wenig Abfallbrennstoff für zu viele Anlagen in Deutschland.“
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Feuer in Recyclingfirma
12.07.2010Ein Feuer in einer Recyclingfirma an der thüringisch-bayerischen Grenze hat am Donnerstag einen Sachschaden von mindestens 1,5 Millionen Euro verursacht. Von der riesigen Rauchwolke in 300 Metern Höhe mit einem Durchmesser von fünf Kilometern war auch die oberfränkischen Stadt Neustadt bei Coburg betroffen.
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Energie aus Plastik gewinnen - nicht verbrennen!
17.06.2010"Aus Plastikmüll wird in einem Thermolyse-Verfahren Öl zurückgewonnen – und das unter wirtschaftlichen Bedingungen. Möglich macht dies die Syntrol-Technologie, welche in einem dreistufigen Verfahren aus Plastikabfällen wieder Öl herstellt. Dabei wird Kunststoff zunächst erhitzt, so dass Gase entstehen. Diese kühlen ab und verflüssigen sich. Das so entstandene Produktöl kann als leichtes Heizöl wieder verkauft oder nach weiterer Bearbeitung und Veredelung für andere Zwecke genutzt werden. Das gesamte Verfahren der Kunststoffverölung funktioniert dabei mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent. Aus 100 g Kunststoff gewinnt diese Methode circa 85 ml Öl."
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Müllverbrennung klimaschonend?
16.06.2010Geschrieben von: Redaktion Dienstag, den 01. Juni 2010 um 19:53 Uhr
Im "Weserkurier" wurde am 6.5.2010 ein neues Müllverbrennungswerk der swb in Bremen als "klimaschonend" und "regenerativ" in den Himmel gelobt. Die Anlage ist so groß, dass darin Strom für 200 000 Haushalte erzeugt werden soll. Der zu verbrennende Müll stammt also keineswegs nur aus Bremen und Umgebung, sondern wird importiert. Wolfgang Lange aus Bremen schrieb dazu nachfolgenden Leserbrief an die Bremer Tageszeitungen AG.
Er erschien am 20.5. in gekürzter Fassung – wir veröffentlichen ihn in voller Länge (abgedruckt wurde er bis "Kryo-Recycling").
Leserbrief zum Artikel „So wird aus Abfall Energie“ am 06.05.10
Im Bericht von Miriam Keilbach über das neue Müllverbrennungswerk der swb sind gravierende Fehler: So wird behauptet, diese Methode sei „klimaschonend“ und „auf Platz zwei der regenerativen Energien – nach der Windkraft“. Das ist vollkommener Blödsinn: Weder ist die Müllverbrennung klimaschonend, noch hat sie etwas mit regenerativer Energie zu tun. Und schlicht und einfach gelogen ist die Behauptung, dass „die Abfallverbrennung kaum Kohlenstoffdioxid produziert“. Das Gegenteil ist der Fall: Bei der Verbrennung des Mülls zusammen mit Erdöl entsteht extrem viel klimaschädliches CO-2-Gas. Als regenerative (= erneuerbare) Energie kann nur die Windkraft, die Sonnenenergie und die Wasserkraft bezeichnet werden. Dazu kommt noch die Biomasse, bei deren Verbrennung gleich viel CO-2 freigesetzt wird wie beim Wachstum der Pflanzen. Daher ist die CO-2-Billanz bei Biogas neutral.
Dasselbe über Hausmüll zu behaupten, ist eine grobe Irreführung der Verbraucher. Eine wirklich klimaschonende Behandlung des Mülls ist nur in einer Kreislaufwirtschaft möglich, wo alle Bestandteile getrennt und wiederverwertet werden. Ein sehr wirksames Verfahren dabei ist das „Kryo-Recycling“. Die Verbrennung hingegen ist eine Verschleuderung von Rohstoffen, auch wenn dabei Strom erzeugt wird. Und für die Umwelt und unser Leben ist sie nicht nur schädlich, weil dabei CO-2 freigesetzt wird, sondern auch, weil im Abgas, auch wenn es noch so viele Filter durchströmt hat, immer noch gefährliche Feinstäube enthalten sind. Gerade der ultrafeine Feinstaub ist aber besonders toxologisch angereichert. Er geht tief in die Lunge, da es dagegen keine Schutzmechanismen gibt und kann unmittelbar durch die Zellwand ins Blut gelangen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es keine wirklliche Eingangskontrolle für den angelieferten Müll gibt. Es können daher auch sehr gefährliche Stoffe in den Verbrennungsprozess gelangen.
Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Frau Keilbach bezeichnet die swb an einer Stelle in ihrem Artikel als „Stadtwerke“. Das sind sie aber schon lange nicht mehr: Die swb gehören der EWE (bis auf eine Aktie, die Bremen behalten hat) und bei der EWE ist ein Hauptaktionär der Energieriese EON – bekannt auch durch seine Atomkraftwerke. Mit „regenerativer Energie“ und „Recycling“ hat das alles nichts zu tun: Hier geht es darum, wie mit Müll richtig viel Geld verdient wird.
Wolfgang Lange, Bremen
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Müll verbrennen statt vermeiden
15.04.2010Was die Abfallproduktion angeht, gehören die Inselbewohner zur Weltspitze. Gleichzeitig wird hier so wenig recycelt wie in kaum einem anderen europäischen Land. Umweltschützer kritisieren, auf Mallorca werde ganz bewusst auf Müllverbrennung gesetzt, nicht auf Wiederverwertung.
Diesen Rekord macht den Inselbewohnern so schnell niemand streitig: An kaum einem anderen Ort der Welt wird so viel Müll produziert wie auf Mallorca. Rund 700.000 Tonnen sind es jährlich, pro Kopf macht das fast eine Tonne. Zum Vergleich: Im EU-Durchschnitt liegt die Quote bei der Hälfte. Dazu kommt, dass Mallorca – wie ganz Spanien – beim Recyceln weit zurückliegt. Die Wiederverwertungsquote liegt hierzulande gerade einmal bei 14 Prozent (in Deutschland: 48 Prozent).
Orginal Artikel lesen auf Mallorca Magazin >>
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Großfeuer: 40 Menschen in ärztlicher Behandlung
13.04.2010Niedergebrannt ist eine Halle mit Sperrmüll bei der Müllverbrennungsanlage Zürcher Oberland. Es entstand Millionenschaden.
Bei einem Brand in einer Lagerhalle der Müllverbrennungsanlage Zürcher Oberland in Hinwil ist am Freitag Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Wegen der starken Rauchentwicklung musste ein Baumarkt in der Nähe evakuiert werden. Rund 40 Personen mussten vor Ort durch Sanitäter und Notärzte betreut werden. Rund 20 von ihnen wurden wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die rund 30 auf 60 Meter große Lagerhalle mit Sperrmüll brannte vollständig aus. (mhe)
Niedergebrannt ist eine Halle mit Sperrmüll bei der Müllverbrennungsanlage Zürcher Oberland. Es entstand Millionenschaden.
Bei einem Brand in einer Lagerhalle der Müllverbrennungsanlage Zürcher Oberland in Hinwil ist am Freitag Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Wegen der starken Rauchentwicklung musste ein Baumarkt in der Nähe evakuiert werden. Rund 40 Personen mussten vor Ort durch Sanitäter und Notärzte betreut werden. Rund 20 von ihnen wurden wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die rund 30 auf 60 Meter große Lagerhalle mit Sperrmüll brannte vollständig aus.
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Der Unrat der Camorra
29.03.2010Plastiksäcke, prall gefüllt mit Unrat, bedeckten Neapels Piazza del Plebiscito. In den Vorstädten wucherten Müllhaufen wie Geschwüre die Ausfallstraßen entlang, nachts lag der Pesthauch abgefackelter Halden über den Häusern. Jeden Tag kamen über 1100 Tonnen Abfall hinzu.
Der Müll musste weg. Aber wie? Und wohin? Das war die Frage, die Lorenzo Miracle umtrieb, den Manager einer italienischen Logistikfirma.
Blitzblank sah es im sächsischen Großpösna aus, wo die Zentraldeponie Cröbern steht; ein Monument deutscher Gründlichkeit, mindestens 100 Millionen Euro teuer, mit Sickerwasserpolder und Schönungsteich; eine der leistungsfähigsten Anlagen Europas, eine Müllkippe fürs 21. Jahrhundert.
Aber wohl überdimensioniert. Denn die Sachsen machten nicht genügend Dreck. Müll musste her. Aber von wem? Das war das Problem von Konrad Doruch, dem Chef-Akquisiteur der Deponie.
Und so fanden Signore Miracle und Herr Doruch zusammen. Fast täglich ließen sie ab April 2007 Güterzüge mit Müll aus Neapel nach Großpösna fahren.
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Vattenfall streitet um Kraftwerk auf der Alb
11.02.2010Die Charmeoffensive ist vorbei. Über Monate hinweg haben das Baustoffunternehmen Heidelberg-Cement und der Energiekonzern Vattenfall Europe New Energy für ihre Pläne in Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) geworben. Sie haben sich als Projektpartner zusammengetan, um auf dem Gelände des Schelklinger Zementwerks, das Heidelberg-Cement gehört, ein 100 Millionen Euro teures Müllkraftwerk zu bauen. Laut Plan soll der damit erzeugte Strom das Werk unabhängig von den Netzkosten machen.
Mittels einer eigenen Homepage luden die Konzerne zum "Dialog" mit der Bürgerschaft ein, sie veranstalteten einen Vortragsabend in der Stadthalle, lockten mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, stellten eine Gewerbesteuereinnahme für Schelklingen von rund 450 000 Euro jährlich in Aussicht.
Geholfen haben die Mühen bisher nichts. Eine Bürgerinitiative bekämpfte das Vorhaben vehement, rechnete vor, dass für den wirtschaftlichen Betrieb der Kraftwerksanlage Müll aus ganz Süddeutschland zugekauft werden müsse. Im September vergangenen Jahres kam es zum Bürgerentscheid, dessen Ergebnis keine Zweifel übrig ließ. Knapp 84 Prozent aller Teilnehmer an der Abstimmung lehnten das Müllkraftwerk ab. Der Gemeinderat der Stadt stimmte daraufhin ebenfalls mehrheitlich gegen das Konzernvorhaben.
Original weiterlesen auf Stuttgarter Zeitung >>
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MHKW-Erweiterung vom Tisch?
11.02.2010
Neustadt. Am Dienstag wurde vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig unter anderem verhandelt, ob die ZVO Entsorgungs- GmbH das Müllheizkraftwerk (MHKW) in Neustadt um 130 Prozent vergrößern darf oder nicht. Das Gericht hatte im Zuge dessen über mehrere Klagen zu entscheiden. Die ZVO GmbH strengte ein Normenkontrollverfahren zur UÅNberprüfung des von der Stadt beschlossenen B-Plans Nr. 71 an, der eine Erweiterung der Anlage ausschließt. Die Stadt ihrerseits klagte gegen das Staatliche Umweltamt und dessen Teilgenehmigung zur Erweiterung der Anlage. Bei Redaktionsschluss lagen die Entscheidungen aus Schleswig noch nicht vor. Es gebe aber Anlass für vorsichtigen Optimismus, so Bürgermeister Henning Reimann.
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China: Neue Umweltbewegung gegen Müllverbrennung
09.02.2010
Im Dorf Likeng leben sie seit Jahren mit der Angst vor den hochgiftigen Dioxinen, die entstehen, wenn in dieser Anlage der Müll verbrennt. Das Gemüse sei längst gesundheitsschädlich, das Gift überall - auch wenn die Behörden dies dementieren.
Vor einigen Jahren gab es noch keine Kranken und Toten in Likeng gab und noch niemand protestierte gegen Müllverbrennung. Jetzt gehen sie auf die Straße, die Bauern von Likeng: Sie fordern das Aus für die Anlage und stellen sich gegen die Behörden.
Orginal auf ARD - DasErste.de weiterlesen >>
Hier den Beitrag der Sendung Weltspiegel auf DasErste.de ansehen >>
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Gelber Sack - ab in die Tonne
18.01.2010
"Angesichts dramatisch sinkender Gebühreneinnahmen warnen Betreiber der dualen Systeme vor einem Aus für den gelben Sack und gelbe Tonnen. Die neun dualen Systeme in Deutschland, die das Recycling von Verpackungsmüll organisieren, sehen eine bedrohliche Unterfinanzierung, die das gesamte System zusammenbrechen lassen könnte. Das sagte Mirko Sickinger, Geschäftsführer der Gemeinsamen Stelle dualer Systeme (GSDS), zu einem entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Grund der Misere: Viele Unternehmen, die Verpackungsmüll in den Handel bringen, hätten noch keine Verträge über dessen Entsorgung abgeschlossen, erklärte Sickinger."
Orginal weiterlesen auf Süddeutsche.de >>
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Für Schlackedeponie ist weiteres Verfahren nötig
12.01.2010Jetzt steht es fest: Für die Schlackedeponie in Holzheim (Kreis Donau-Ries) ist ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren nötig. Die Lech-Stahlwerke in Herbertshofen, die in Hozheim Schlacke deponieren wollten, waren bisher davon ausgegangen, dass die Deponie bereits planfestgestellt ist. Nun müssen sie sich auf ein weiteres Verfahren und damit auf Zeitverzögerungen bei der Deponie-Frage einstellen.
Orginal Weiterlesen in der Augsburger-Allgemeinen >>
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Bürgerinitative richtet Webcam auf Müllheizkraftwerk
12.01.2010Die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach (BI) hat eine Webcam auf die Schornsteine der Korbacher Müllverbrennungsanlage (MVA) ausgerichtet. Die aktuelle Ansicht kann man rund um die Uhr auf der Homepage der BI unter www.muellverbrennung-korbach.de, ebenso wie die archivierten Bilder, ansehen.
In der Vergangenheit war es dem Zufall überlassen, dass Mitglieder der BI oder andere Menschen zum Fotoapparat griffen, wenn bei einer der Betriebsstörungen in der von MVV Mannheim betriebenen Anlage dunkler Rauch aus dem Schornstein kam, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die Webcam verfüge die BI bei künftigen Störfällen über ausreichend Bild- und Datenmaterial, um zum Beispiel die Dauer der Störung nachzuweisen.
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Demnächst im Dauerbetrieb
11.01.2010Dass in der Testphase einer industriellen Großanlage von den Ausmaßen des Heringer Kraftwerks durchaus Systeme versagen können, hatte eine Betriebsstörung am 4. Juli deutlich gemacht. Damals war die Müllverbrennung nach dem Anstieg der Staubemissionen für mehrere Wochen abgeschaltet worden. Ursache war der Ausfall mehrerer Gewebefilter in der Rauchgasreinigung. Vorsorglich wurden alle 1200 Gewebeschläuche aus den Filterkammern entfernt und durch neue ersetzt.
Weiterlesen bei Hersfelder-Zeitung.de >>
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Schluss mit der Müllverbrennung in Kassel
09.01.2010Müllverbrennung bedroht und vergiftet Gesundheit, Klima und Umwelt
Mit der Mehrheit der Stimmen von SPD und Grünen, hat die Stadtverordneten- versammlung am 07.12. beschlossen, bis zum Jahr 2019 an dem Wahnsinn Müllverbrennung festzuhalten. Nicht Recycling der Abfallstoffe oder Abfall- vermeidung werden in Kassel geför- dert. Haushalte und Gewerbe sollen möglichst viel Abfälle produzieren. Jähr- lich 90 000 t Haus- und Gewerbemüll und 10 000 t Sperrmüll. Der dann im MHK verbrannt wird. Mit den Einnah- men aus den Müllgebühren, soll die Investition einer neuen Gasturbine im MHK finanziert werden.
Der Strom, der im MHK erzeugt wird, ließe sich mit viel weniger Energieauf- wand, ohne Zerstörung von Rohstoffen, der Produktion giftiger Schlacken und Feinstäuben, CO2 und sonstiger Abga- se, ganz einfach regenerativ produzie- ren. Den Betreibern des MHK dagegen geht es um die Auslastung ihre Anlage und um möglichst hohen Profit.
Mit der Mehrheit der Stimmen von SPD und Grünen, hat die Stadtverordneten- versammlung am 07.12. beschlossen, bis zum Jahr 2019 an dem Wahnsinn Müllverbrennung festzuhalten. Nicht Recycling der Abfallstoffe oder Abfall- vermeidung werden in Kassel geför- dert. Haushalte und Gewerbe sollen möglichst viel Abfälle produzieren. Jähr- lich 90 000 t Haus- und Gewerbemüll und 10 000 t Sperrmüll. Der dann im MHK verbrannt wird. Mit den Einnah- men aus den Müllgebühren, soll die Investition einer neuen Gasturbine im MHK finanziert werden.
Der Strom, der im MHK erzeugt wird, ließe sich mit viel weniger Energieauf- wand, ohne Zerstörung von Rohstoffen, der Produktion giftiger Schlacken und Feinstäuben, CO2 und sonstiger Abga- se, ganz einfach regenerativ produzie- ren. Den Betreibern des MHK dagegen geht es um die Auslastung ihre Anlage und um möglichst hohen Profit.
PDF lesen des "Wahlbündis AUF Kassel" >>
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Müllverbrennung nicht mehr lukrativ
08.01.2010Dachau (fh) Die Verbrennung von Müll ist mittlerweile kein so lohnendes Geschäft mehr wie früher. Dr. Thomas König, der Geschäftsführer der gemeinsamen Müllverbrennungsanlage GfA in Geiselbullach, berichtetet vor dem Kreistag Dachau, dass heuer von einem Gewinnrückgang von einer halben Million Euro ausgegangen wird. Und das, obwohl in der Müllverbrennungsanlage Geiselbullach soviel Müll verbrannt wurde wie nie zuvor. Etwa 105 000 Tonnen sind heuer verbrannt worden, im Vorjahr waren es noch gut 100 000 Tonnen. Damit sei es aber nicht gelungen, den Preisverfall zu kompensieren, weil viele neue Verbrennungsanlagen gebaut worden sind. Das habe zu beträchtlichen Überkapazitäten geführt.
Weiterlesen in der Aichacher Zeitung >>
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Energieverschwendung bei der AVA
07.01.2010Mit dem Vortrag „Vielfalt ist unsere Aufgabe“ stellte Nicolas Liebig die Aufgaben und Aktionen des Augsburger Landschaftspflegeverbandes vor. Josef Metzger kritisierte in seinem Bericht zur Müllverbrennung (MVA) den hohen Schadstoffeintrag gerade in diese Naturlandschaften.
„Dabei verschwendet die MVA gigantische Energiemengen, die mehr als 8000 Augsburger Haushalte seit Inbetriebnahme der Anlage vor 15 Jahren jährlich nutzen könnten.
Weiterlesen bei der Augsburger Allgemeinen >>
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Zwei Millionen Tonnen Verpackungen verschwunden
03.12.2009"Mit Tricks zu Lasten der Entsorgungsqualität und der Transparenz der Stoffströme umgehen Hersteller offenbar in großem Stil klare Regelungen der Verpackungsverordnung. Insgesamt sparen die Unternehmen durch den „kreativen“ Umgang mit den Regelungen der Verpackungsverordnung Entsorgungskosten in Höhe von jährlich mindestens 700 Millionen Euro. Das erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in Berlin unter Verweis auf ihr vorliegende Unterlagen. Die Praxis ist nach Überzeugung der DUH rechtswidrig."
Orginal-Artikel weiterlesen auf www.umweltruf.de >>
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Störfälle in Müllöfen liefern neue Kontra-Munition
03.12.2009
"Paderborn (WS). Um die Müllofen-Planung auf Mönkeloh ist es still geworden. Die Klage gegen die Veränderungssperre der Stadt Paderborn hat die Firma Stratmann verloren. Aber die Klage gegen den Ablehnungsbescheid der Bezirksregierung Detmold ist noch nicht vom Tisch. Die Bürgerinitiative (BI) Mönkeloh hat daher die Wiederinbetriebnahme der Störfall-MVA Korbach nach zweimonatigem Stillstand zum Anlass genommen, Forderungen an die Bezirksregierung zu stellen. Neben dem Planungsrecht müsse Detmold weitere Genehmigungshindernisse feststellen."
Orginal-Artikel weiterlesen auf www.wochenspiegel-paderborn.de >>
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Das Geld liegt auf dem Müll
03.12.2009
"Bis Ende 2014 fallen wichtige Entscheidungen im Kreis und bei den Städten und Gemeinden über die Entsorgung. Der Vertrag des Kreises mit EGN endet, auch könnte ein neuer Partner für die Müllverbrennung gefunden werden."
Den Orginal-Artikel weiterlesen auf rp-online.de >>
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Müllplatz Deutschland

Chronologie von Bunkerbränden
Brände in Müllbunkern und MVA (IKW)
(Quellen Internet und andere Medien)
als PDF-Datei
Müllparadies BRD
In Deutschland entstehen gigantische Überkapazitäten für die Abfallverbrennung. NABU fordert Moratorium und Ausbau der Recyclingwirtschaft >> Ganzen Artikel lesen
BI: Kraftwerk der MVV ist Störfall-Anlage
Aufsichtsbehörde soll für sicheren Betrieb sorgen.
Korbach. Auf Grund der vielen Bedien-, Installations- und Wartungsfehler, die teilweise gegen Immissionsschutzgesetze verstoßen, zweifelt die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach die Zuverlässigkeit des Betreibers MVV Energie an.
>> Ganzen Artikel lesen
Bürgerinitiative verlang nach Störfallserie eine angemessene Reaktion >>weiter
Erschienen am 05.12.2008 Müllverbrennung nicht als Klimaretter geeignet
Das „bessere Müllkonzept“ widerspricht der These von Energiegewinnung aus Abfällen
Suhl – Auf den ersten Blick scheint das Argument verlockend: Warum sollte man frisches Erdöl verbrennen, um daraus Wärme und Strom zu machen,... >>weiter
Millionenprofite mit Müllverbrennung >>weiter

28.09.08 Bürgerentscheid in Schelklingen -
83,6% der Wähler lehnen Müllkraftwerk ab... >>weiter www.pro.schelklingen.eu
Was ist ERSATZBRENNSTOFF– MÜLL?
In diesem Müllhaufen, aus dem Ersatzbrennstoff gewonnen wird, befinden sich unter anderem auch Kabel, Autoreifen und Sofas. Niemandem ist es möglich zu bestimmen, wie hoch bei der Verbrennung dieser Stoffe der Schadstoffausstoß ist. Nur wenige der Giftstoffe sind messbar und für die meisten existieren mangels Wissens nicht einmal Grenzwerte.
Der Begriff "Ersatzbrennstoff (EBS)" existiert im Gesetz nicht. Ersatzbrennstoff ist hier definiert als "Abfall zur (thermischen) Verwertung".
Da es sich bei "Ersatzbrennstoff" um Abfall handelt, muss die geplante EBS--Müllverbrennungsanlage die Grenzwerte der 17. BImSchV "Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen" einhalten!!! ...>>weiter unter bi-elsterberg.de
Störfall am Brennstoff-Kessel im Korbacher Müllheizkraftwerk
Korbach (jk). Wegen des Heizkraftwerks rückte am Montag die Conti-Werksfeuerwehr aus. Durch die Kälte musste der Brennstoff-Kessel runtergefahren werden. Dabei ist Rauch in die Anlage entwichen....>>weiter>>
Lausitzer Kraftwerke für Ersatzbrennstoff in der Kritik
Aus sortiertem Abfall Strom zu erzeugen, scheint eine gute Antwort auf steigende Energiekosten. Ein solches Ersatzbrennstoff-Kraftwerk soll an einer Papierfabrik in Schwarze Pumpe entstehen. Eine Anlage von vielen. Fachleute warnen vor Überkapazitäten. Bürgerinitiativen wie im sächsischen Leppersdorf (Landkreis Kamenz) machen mobil...>>weiter>>

Laster mit Filterstaub umgekippt: Viel Glück im Unglück gehabt
Der Laster kam aus dem fränkischen Bamberg und hatte Filterstaub aus einer dortigen Müllverbrennungsanlage geladen. Die Fracht sollte nach Sangerhausen gebracht und dort als Sondermüll in einem alten Bergwerk entsorgt werden...>>weiter>>
11.12.08 Die Region Paderborn atmet auf!
Die Planung des Abfallunternehmens Stratmann (Bestwig/Sauerland) für einen Billig-Müllofen in Paderborn ist vorerst gescheitert. Nach dreijähriger Planung hat die Bezirksregierung Detmold den Genehmigungsantrag jetzt abgelehnt. Gegen das Vorhaben waren 45.000 Einwendungen erhoben worden.
Nähere Informationen erhalten Sie im Anhang (PDF-Datei) sowie unter www.keinemva.de.
21.11.08 Müllverbrennungsanlagen
BUND fordert Genehmigungsstopp
Der Umweltverband BUND hält den Weg, noch mehr Müll zu verbrennen für den falschen und fordert einen Genehmigungsstopp für neue Anlagen. Stattdessen soll verstärkt auf die Müllvermeidung und die Wiederverwertung gesetzt werden... >>weiter>>
Bericht der Süddeutschen Zeitung "Deutschland wird Müllmeister"
Myllykoski baut in Plattling neues Gaskraftwerk -
warum nicht auch in Ettringen ?
Was die Bürgerinitiative für die Energieversorgung der Fa. Lang in Ettringen immer gefordert hat, setzt der Konzern Myllykoski nun an seinem Standort Plattling um. Es wird für die Energieversorgung der dortigen beiden Papierfabriken ein modernes Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung gebaut (ein sog. GuD = Gas- und Dampfkraftwerk).
Dabei bezeichnet die Firmenleitung in Plattling das geplante Gaskraftwerk als die "ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung".
Unsere Forderung, die Energieversorgung für die Papierfabrik in Ettringen nur durch ein modernes Gaskraftwerk sicherzustellen, lässt sich also doch umsetzen - in Plattling wird dies bewiesen.
Die Aussage, dass man nur mit einem Gaskraftwerk aufgrund der hohen Energiepreise nicht mehr wirtschaftlich Papier produzieren kann, trifft anscheinend nur für Ettringen zu.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sich in Plattling die auch dort ursprünglich geplante Müllverbrennung (es sollte hier belastetes Altholz als Energiequelle genutzt werden) gegen den geschlossenen Widerstand von Bürgermeister, Stadtrat und Bevölkerung nicht durchsetzen ließ.
Plattlinger Zeitung vom Freitag, 05.09.2008
als PDF-Datei

Neues Kraftwerk hilft der neuen Plattlinger
Papierfabrik Energiekosten sparen...>>weiter>>
![]()
Mehr Energieeffizienz für die Papierindustrie...>>weiter>>
Vom Regen in die Traufe:
Wer von teueren fossilen Energieträgern weg will und sich den nur noch begrenzt in Deutschland vorhandenen Abfällen zuwendet, setzt auf das falsche Pferd. - Auch für Ettringen könnte dann folgende Perspektive Realität werden: Vom modernen Produktionsstandort zur Investitionsruine.
Investitionsrisiko als zu hoch eingestuft -
Projekt EBS Kraftwerk Heiligengrabe wird derzeit nicht weiter verfolgt...>>weiter>>
| Da halten wir alle mal die Luft an! Großbrand bei Abfallfirma - Inferno im Ulmer Donautal...>>weiter ![]() Auffrischender Wind blies die Giftgase zwar in die Höhe und vom Einsatzort weg. Andererseits ließ er die Flammen aber immer wieder hoch aufflackern. |
Professor Dr. Michael Braungart zu Gast in Leppersdorf
Der Lübecker Uni-Professor Braungart übt Kritik an
Müllermilch-Plänen für ein Heizkraftwerk.
Artikel der Sächsischen Zeitung
als PDF-Datei
Um unsere Solidarität zu bekunden besuchten Heike Weiß und Martin Kleint
die Veranstaltung (hier im Gespräch mit Prof. Braungart).

