Sensationeller Klageerfolg des David gegen Goliath
29.06.2009
Rechtsanwalt der Bürgerinitiative Mönkeloh bremst Milliarden-Projekt von E.ON aus
Rechtsanwalt Philipp Heinz der auch die Einwendungen der BI Schwabmünchen / Hiltenfingen erstellt hat, erringt einen sensationellen Erfolg.
... „Das ist ein Motivationsschub für alle, die in Klageverfahren gegen Großprojekte stehen“, so Rechtsanwalt Heinz...
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Europaticker
23.06.2009- Erneute Betriebsstörung in der Müllverbrennung Korbach (Hessen)
- Quecksilberemissionen durch die Müllverbrennung
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Erster Störfall im Müllofen!
22.06.2009In der Müllverbrennungsanlage Heringen hat sich am 04.07.09 ein Störfall ereignet. Wie erst später bekannt wurde, war nach einem Filterriss 90 Minuten lang giftiger Staub an die Umwelt abgegeben worden. Ursache des Störfalls soll ein gerissener Textilfilter gewesen sein. Das Regierungspräsidium Kassel als Aufsichtbehörde spielte, wie nicht anders zu erwarten, diesen Vorfall herunter und antwortete erst auf Anfrage, dass die Gefahrenquelle für die Bevölkerung nicht überschritten worden sei...
>>mehr auf der Website der BI für ein lebenswertes Werratal
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Kein Störfall, nur eine Betriebsstörung
18.06.2009
Probebetrieb in der Müllverbrennungsanlage Heringen vorerst wieder eingestellt >>weiter
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Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT in Bayern warnt: "Müllverbrennungsanlagen sind Klimakiller"
12.06.2009DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bayern warnt auf seiner Delegiertenversammlung in Schwandorf davor, Überkapazitäten bei den Müllverbrennungsanlagen zu schaffen, wie es bei der Schwandorfer MVA ansteht und im schwäbischen Ettringen in Form einer industriellen Müllverbrennung geplant ist. >>weiter
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NABU fordert sofortigen Planungsstopp für neue Müllverbrennungsanlagen/Miller
10.06.2009NABU fordert sofortigen Planungsstopp für neue Müllverbrennungsanlagen/Miller: Jede neue Anlage wird zum Millionengrab >>weiter
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Bonn: Müllverbrennung bedroht Recycling
09.06.2009
Geschrieben am Dienstag 9 Juni 2009
Überkapazitäten lassen Verbrennungspreise purzeln
(Bonner Presseblog) - Bonn: Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. warnt vor deutlichen Überkapazitäten bei den Müllverbrennungsanlagen in Deutschland. Das bedrohe den Recyclingmarkt, machte bvse-Präsident Burkhard Landers deutlich.
Diese Überkapazitäten verursachen deutlich fallende Verbrennungspreise. Das sei eine „sehr ernste Fehlentwicklung“, die die stoffliche Verwertung zunehmend ausbremse. Verursacht durch die Weltwirtschaftskrise sei die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen momentan gering und die Preise im Keller. Dadurch geraten die Recyclingunternehmen erheblich unter Druck.
Insgesamt fallen zudem weniger Abfälle an, weil Industrieproduktion und Konsum zurückgehen. Das lässt auch die Preise für die Müllverbrennung fallen. Landers: „Wir sind jetzt auf einem Niveau von 80 bis 90 Euro/Tonne für die thermische Verwertung von Abfällen.“ Die Sortierung von Gewerbemischabfällen oder die Aufbereitung hochwertiger Ersatzbrennstoffe für den Einsatz in echten effizienten thermischen Prozessen lohne sich unter diesen Umständen oftmals nicht mehr.
Das aber widerspreche, so der bvse, allen Vorgaben zur Nachhaltigkeit, ist eine Verschwendung des hohen Nutzpotentials von Sekundärrohstoffen und gefährdet Deutschland als Industriestandort. „Kurzfristige Krisen dürfen nicht dazu führen, dass die Strukturen in Gefahr geraten, die die Versorgung der Industrie mit Sekundärrohstoffen gewährleisten. Wenn die Zukunftsfähigkeit der Industrieproduktion in Deutschland und Europa gesichert werden soll“, betonte der bvse-Präsident, „müsse diese Fehlentwicklung daher schnellstens gestoppt werden.“
Momentan verschärft sich aber die Situation. Nach Informationen des Verbandes soll bei einer Reihe von bestehenden Müllverbrennungsanlagen die Verbrennungskapazität sogar aufgestockt, alte Müllverbrennungsanlagen generalüberholt werden und neue Müllverbrennungsanlagen in Planung sein. Sollten diese Planungen, es ist die Rede von 10-15 Projekten, Wirklichkeit werden, stiegen die Überkapazitäten noch weiter an.
Der bvse fordert daher im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen, alte Anlagen vom Netz zu nehmen, sie nicht zu ersetzen und keinen Zubau an Verbrennungskapazitäten zuzulassen.
Jörg Lacher
Leiter Politik und Kommunikation
bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Hohe Str. 73
53119 Bonn
Tel.: 0228/98849-27
Fax: 0228/98849-99
E-Mail: lacher@bvse.de
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